Fast-Saften…äh…Saft-Fasten

Wie schon im vorherigen Post erwähnt mache ich Saft-Fasten. Ich könnte mich Stunden lang daran erfreuen, dass Saft ein Anagramm zu Fast ist und Saft-Fasten die gleichen Buchstaben enthält, sodass man diese lustig durcheinander nudeln kann. Fast-Saften, Saft-Saften, Fast-Fasten? Saft-Fasten! Soviel dazu.

Weil die Fastenzeit begonnen hatte und ich mir dazu etwas überlegen wollte und weil vor dem richtigen Beginnen mit Rohkost ohnehin ein Fasten angeraten wird, habe ich mich wie gesagt für ein 40-Tägiges Saft-Fasten bis Ostern entschieden.

Und was soll ich sagen? Ich habe Bergfest! Es sind 3 Wochen um, das heißt: Noch 3 weitere Wochen.

Es geht mir sehr gut und ich fühle mich glücklich und fit – Auf jeden Fall geht es weiter! Und mein Projekt für entweder noch Ende diesen Jahres (so vor der Weihnachtszeit) oder aber dann eben für nächstes Jahr in der Fastenzeit steht auch schon an: Wasser-Fasten! Das wäre dann das Nächste.

Aber erst einmal habe ich mit Saft-Fasten begonnen. Zunächst als Ziel nur zu trinken. Die erste Woche war noch ein wenig holprig, da ich meinen Entsafter erst einmal finden, wieder zusammenbauen usw musste, wobei ich aber eben doch schon Aschermittwoch genau anfangen wollte. Daher habe ich in den ersten Tagen der ersten Wochen leider auch 2-3 gekaufte Bio-Säfte vom Aldi getrunken. Das ist natürlich nicht Sinn und Ziel vom Saft-Fasten, aber ich wollte eben schon unbedingt loslegen und was keine Option gewesen wäre, wäre jetzt „normal“ weiter essen nach dem Motto: „Och, ich kann grad nichts entsaften…dann geht es eben noch nicht los! So, ich geh mir jetzt ein Soja-Schnitzel essen!“ – Das wollte ich dann auch nicht, denn das wäre noch doofer gewesen als gekaufte Bio-Säfte, die ich jetzt einfach als kleineres Übel aufgrund von Organisationsschwierigkeiten mit meinem Entsafter sehe. Und so sind vom Aldi der 100%ige Orangensaft, der Bio-Gemüsesaft und der Bio-Apfel-Sanddornsaft die ersten Tagen lediglich in meinem Magen gelandet, bis ich meinen Entsafter wieder startklar machen konnte. Dann ging es aber auch los mit lediglich selbst frisch entsafteten Säften 🙂

Außerdem trank ich in der ersten Woche manchmal Mineralwasser mit Kohlensäure, wenn ich bei meinen Eltern war, weil das da rumsteht (ich selbst habe das gar nicht mehr bei mir, aber wenn ich da bin, dann ist das überall verfügbar und ich trinke davon). Ich habe mir das zwar schon aus Kostengründen und weil es praktischer ist und weniger Müll macht bei mir Zuhause abgewöhnt mir diese Flaschen zu kaufen, aber habe wo anders immer noch einmal wieder Kohlensäure-Wasser getrunken. Ich möchte mir das gänzlich abgewöhnen Mineralwasser zu trinken. Fertiges Mineralwasser aus Flaschen ohne Kohlensäure nur zur Not wenn ich wirklich Durst habe und nichts Besseres zur Vefügung ist. Wasser mit Kohlensäure will ich mir für ganz und immer abgewöhnen 🙂

Hier einpaar Beispiel Rezepte:

* 1 Gurke

* 2-3 Sellerie-Stangen

* 1 Zitrone

* Etwas Ingwer

= Grüner Saft

 

Ich liebe grüne Säfte! Wer sie noch nicht kennt, der muss sie probieren! Sie sind wie grüne Smoothies nur in besser und entsafteter. Sie erfrischen sehr. Ich könnte mir einen Gurken-Sellerie-Zitrone-Ingwer-Saft auch sehr gut an einem heißen Sommertag als erfrischende Kühlung vorstellen…eventuell aus dem Kühlschrank oder mit Eiswürfeln. Ich werde euch eventuell im Sommer berichten!

* 1-2 Rote Beete

* 1-2 Äpfel

* 1/2- 1 Zitrone

*optional: Ingwer

= Roter Saft

 

Natürlich habe ich mir am Morgen auch gern den Klassiker, frisch gepresster Orangensaft, gemacht und sehr gern einen meiner Lieblingssäfte: Karottensaft! ❤

Ich liebe Karottensaft. Es ist schon etwas Ernstes, mit dem Karottensaft und mir und so gut wie er mir schmeckt, glaube ich, dass diese Liebe gegenseitig ist. Ein Heiratstermin steht noch aus. Ich finde Karottensaft einfach genial. Ich muss aufpassen, dass ich nicht zu viel davon trinke, denn dann könnte er mir vor lauter Freude irgendwann doch über werden. Aber bisher ist die Lust noch am lodern.

Dennoch: Mein „Entsafter“ ist Teil einer Küchenmaschine und kann zwar Einiges, aber er ist mühsam, dauert und ich kann damit keine Kräuter, Gräser oder Blätter entsaften. Dabei wollte ich doch genau das ausprobieren! Aber Jemand sehr Nettes hat mir da ihren neuen Entsafter tatsächlich geliehen (Tausend Dank, falls betreffende Dame es lesen sollte <3). Und mit ihm konnte ich dann noch mehr wagen:

* 1 Packung Babyspinat

* 1 Gurke

* 1-3 Stangen Sellerie

* 1 Bund Salbei

* 1 Bund Kerbel

* 1 Zitrone

* Ingwer

* 1 Grüner Apfel

 

Generell kann es beliebig erweitert werden – Ich hatte jetzt auch welche zu denen ich Römer-Salat entsaftete und Minze hinzu gab und Kerbel und mal mehr mal weniger Sellerie/Gurke/Zitrone. Mal mit und mal ohne Apfel. Ich hatte vor einpaar Tagen einen mit Kohlrhabi und Zucchini, Sellerie und Apfel. Sogar Brokkoli.  Einer meiner weiteren Favoriten Tomatensaft durfte natürlich nicht fehlen. An einem Tag wollte ich es obstig und es wurden Karotten, Orange, Apfel, Birne und eine Banane gemischt. Generell möchte ich von den reinen Obstsäften weg und nach Möglichkeit nur Gemüse-Säfte trinken – Obst zur Not zur Abrundung/Verstärkung des Geschmacks wie der grüne Apfel oder ein Demeter-Elstar-Apfel zur Roten Beete.

Trotzdem, auch wenn „so wenig Obst wie möglich“ mein Ideal ist, finde ich es als morgendlichen Genuss einmal ganz nett wenn die Sonne scheint. Und wenn mein Körper gerade Lust dazu hat, dann hat er Lust dazu 🙂 Gestern hatte ich urplötzlich so einen Durst auf  Traubensaft und ich setzte mich hin und genoss einen schönen, leckeren Traubensaft! Ich ging los, besorgte mir Trauben, entsaftete die und dann hatte ich worauf ich Gelüste hatte und konnte es genießen.

Unterwegs habe ich Glück, dass es bei mir eine Saft-Bar gibt und sonst an vielen zentralen Punkten einen Mr. Clou. Ich traue den dort in diesen Karaffen draußen rumstehenden Säften nicht so ganz (Wer weiß wie lange die da schon stehen?) aber man kann sich auch immer frisch etwas entsaften lassen und das dann sehen. Gut, bei mir im „Green Mango“ hatte der Typ mir einmal Orangensaft entsaftet (ich hatte nicht hingeguckt -.-) obwohl ich ausdrücklich Karottensaft sagte und er auch genug Karotten dort hatte, aber ich glaube das war ein Verständnis/Sprachproblem. Das nächste Mal war der Karottensaft aber besonders lecker.

Kurios finde ich noch, dass man bei Mr.Clou gefragt wird, ob man Öl in seinem Saft haben möchte. Ja, ganz richtig: Öl. Warum? Ich meine: Wer macht denn sowas? Öl in einen Saft? Wieso? Aber wenigstens wird man gefragt und kann dann natürlich verneinen. (Ich trinke doch keinen frischgepressten Saft um mir da Öl reinzuhauen…). Heute hatte ich mir dort auch einen Karotte-Rote Beete-Rettich-Sellerie-Saft bestellt und irgendwie fand ich den Verkäufer auch merkwürdig: Fragt er mich „Scharf oder nicht so scharf?“ Bin ich hier beim Döner-Mann? Wird der Saft „gewürzt“? Er meinte die Sellerie, da es sich hier um eine Knolle und um keine Stange handelte. „Ja, so viel Sellerie kann ich ihnen nicht rein machen, dann haben sie danach den ganzen Wagon für sich“. Hä? Ist Sellerie jetzt Knoblauch oder Chili? Ich habe das nicht verstanden und es war ein normaler, leckerer Gemüse-Saft. Er hat weder gerochen noch war es in irgendeiner Weise scharf – Sellerie ist nicht „scharf“, nicht einmal annähernd. Ich habe ihn glaube ich nicht ganz verstanden 😀

Jedenfalls sind so gekaufte Säfte To-Go auch nicht so super, aber immerhin sind die frisch gepresst und man kann da zugucken und wenn man gerade Unterwegs ist und etwas „im Magen“ braucht und mal eben nicht seinen Entsafter herzaubern kann, ist es auf alle Fälle eine gute Option. Ich versuche trotzdem in Zukunft weniger dort hinzugehen und nur noch dann wenn man wirklich lange irgendwo ohne etwas im Magen war und dann etwas braucht (wie heute^^). Ich gestehe, dass die ersten Male auch etwas Neugier und Appetit waren und diese Gewohnheit sich immer wenn man irgendwie unterwegs ist „etwas zu holen“. Das muss nicht sein. Es soll lediglich eine Not-Option bleiben und keine Gewohnheit werden. Wenn man noch ohne Saft eine Weile aushalten kann und sich dann Zuhause noch was entsaften kann, dann das. Zumal ein Saft ja teurer ist und man für das gleiche Geld viel mehr bekommt: Wenn ich 1kg Karotten für 1,50€ bekomme und 0,33L  2,60€ kosten, dann bekomme ich für das Geld Karotten wesentlich mehr Saft raus. Gut, dafür muss ich es dann nicht selbst entsaften und habe keine Arbeit damit sondern bekomme es eben schnell direkt. Allerdings erzeugt sowas auch immer leider Müll…immer diese Plastik-Becher mit Strohhalmen machen mich auch nicht glücklich. Naja, vielleicht einen Becher-to-go mitnehmen und fragen ob sie einem den befüllen. Mal gucken, wie ich das in der Zukunft gestalte 😀

 

Mein Ziel für die nächsten 3 Wochen?

– Weniger bis kein reiner Obstsaft mehr

– Mehr verschiedenes Grünes probieren (Spinat, Grüne Blätter, Pastinake, Rettich usw)

– Mehr Wildkräuter entsaften

– Gräser ausprobieren

 

Mal sehen was daraus wird – Ich halte euch auf dem Laufenden!

Gehabt euch wohl ♥

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